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Juliana Kobelt

Heilpraktikerin und PTA

Was mich leitet

Auf jeden Fall und zu allererst ist das, was mich leitet in meinem Leben, die Höchste Präsenz im Universum (manche nennen sie Gott – es gibt viele Namen), und mein mittlerweile unerschütterlicher Glaube an sie, die bei mir ist und mich trägt.
An dieser Stelle möchte ich betonen, dass mir JEDER PATIENT LIEB UND WILLKOMMEN ist, egal, ob in irgendeiner Form „gläubig“ oder Atheist.

Ich glaube nicht nur an diese höchste Präsenz – ich FÜHLE, dass sie DA IST.
Schon lange weiß ich/fühle ich, dass ich nicht primär mein Körper und meine Gedanken bin, sondern Geist-Seele, die in einem Körper wohnt,
nicht Frau, sondern Geist-Seele, die in einem weiblichen Körper inkarniert ist, nicht Deutsche, sondern Geist-Seele, die einen Körper als Avatar hat, der einen deutschen Pass besitzt…

Mein zweiter Leitstern ist die bedingungslose Liebe, in der ich mich übe, so gut es mir möglich ist. Das bedeutet in erster Konsequenz für mich das bedingungslose Annehmen des SO-SEINS (in Anlehnung an die Worte Eckhart Tolles) – seien es Menschen oder Umstände oder was auch immer. Wenn ich beispielsweise eine Reifenpanne habe, dann kann ich mich aufregen, ärgern, Angst haben – es hilft alles nichts – ES IST SO. Dinge, die passiert sind, sind so, waren so. Es ist widersinnig, sich innerlich gegen etwas zu wehren, das bereits passiert ist.
Je schneller und vor allem auch bewusster ich die Situation bedingungslos annehmen kann, desto eher erlebe ich innere Ruhe und Stille. Davon bin ich fest überzeugt. Dann kann ich mich in aller Gelassenheit fragen: Ist es erforderlich, dass ich etwas unternehme bzw. möchte ich etwas unternehmen und wenn ja, was kann ich tun und wie? – Hier sehe ich mich als Impulsgeber für meine Patienten.

An dieser Stelle ist mir auch folgende Aussage wichtig:

“ Wahre Liebe ist still, sanft und kühl“

Ich sehe das folgendermaßen:
Diese Art von Liebe ist erst dann möglich, wenn man gelernt hat, mit sich selbst in Stille und Einsamkeit glücklich zu sein. Erst wenn Liebe nicht mehr aus einem Bedürfnis/Mangel entsteht, sondern aus einem Überfluss an Freude, wird sie still, sanft und kühl.
Still: Wahre Liebe kommt ohne laute Ansprüche, Eifersucht oder Bedingungen aus. Sie befreit sowohl den Liebenden als auch den Geliebten, anstatt zu fordern oder zu klammern.
Sanft: Sie ist frei von Gewalt, Manipulation oder dem Drang, den anderen Menschen verändern zu wollen.
Kühl: Die weltliche Liebe könnte man als „fieberhaft“ oder „heiß“ oder als leidenschaftlich und mit Anhaftungen/Klammern verbunden bezeichnen.
Wahre Liebe zeigt sich jedoch in Gelassenheit, geistiger Klarheit, tiefer innerer Zentrierung und Frieden.

Und hier wären wir auch schon bei meinem dritten Leitstern – dem bedingungslosen Frieden. Hierzu möchte ich an dieser Stelle nicht viel sagen, denn es soll demnächst eine eigene Homepage zu diesem Thema geben.
Dieses Feld soll ein eigenes Projekt werden. Sobald es startet, wird es an dieser Stelle verlinkt.
Nur so viel sei gesagt:
Den Frieden kann meiner Meinung nach jeder zunächst nur in seinem Inneren erreichen. Das kann ausstrahlen – und dann kann und wird es auch Frieden im Außen geben.

Mein Weg

Bereits zum Eintritt in die 7. Klasse entschied ich mich für die Fremdsprache Latein, weil ich unbedingt das „Große Latinum“ haben wollte, welches man damals noch benötigte, um Medizin studieren zu können.
Als Jugendliche und junge Erwachsene war mein Körper sehr krank, sodass meine Mutter oft darauf angesprochen wurde, ob ich magersüchtig sei. An ein Medizinstudium war also aus gesundheitlichen Gründen nicht zu denken.
Mit Anfang Zwanzig dachte ich, dass ich das 30. Lebensjahr nicht erleben werde. Die Schulmedizin konnte mir nicht helfen, aber alternative Methoden schon!
So war mein Interesse geweckt. In dieser Zeit hatte ich auch die ersten Erfahrungen zum Thema „Wünschelruten/Geopathie“, „Netzfreischaltung“, Homöopathie und Ernährungslehre.

Seit dieser Zeit habe ich mich, zunächst zwar nicht beruflich, aber in meiner Freizeit, zunehmend mit gesundheitlichen Themen beschäftigt und darin fortgebildet.

Wie das Leben manchmal so spielt, habe ich jedoch zum Heilpraktiker noch den Umweg über die Arbeit als PTA und als MA genommen. Bei der Arbeit in der Apotheke hatte ich viel Gelegenheit, neben dem Wissen über allopathische Arzneimittel, auch mein Wissen über Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel, Homöopathie und Spagyrik zu erweitern und Menschen hierin zu beraten.

Heute kann ich sagen, dass ich jede Menschenseele als Wesen sehe, welches körperliche, seelische und Geist – Aspekte in sich vereint, die (zumindest zeitlebens hier in dieser Dimension) praktisch nicht trennbar sind und die alle ihren Teil zu körperlicher Gesundheit beitragen. Daher versuche ich, im Rahmen meiner Möglichkeiten und dessen, was die Patienten wollen, alle Aspekte mit einzubeziehen.

Stationen

  • Abitur mit Leistungskursen Biologie und Chemie
  • Ausbilder, Autogenes Training für Anfänger – ALH Akademie
  • Ausbilder, Autogenes Training für Fortgeschrittene – ALH Akademie
  • Seminar Fußreflexzonenmassage – ALH Akademie
  • Arbeit bei Hess Naturtextilien als Verantwortliche für den Kassenbereich und die Einarbeitung von neuen Mitarbeitern
  • Mutter von zwei Kindern
  • Erwerb eines EAP-Gerätes nach Voll, seither Erfahrungen hiermit im privaten Bereich
  • Ausbildung zur PTA
  • Arbeit als PTA in den Bereichen Offizin, Rezeptur und im Reinraum (Verblisterung von AM für die Altenheimversorgung)
  • Arbeit als Leiterin der Abteilung Altenheimversorgung in einer Frankfurter Apotheke (Versorgung von 6 Altenheimen)
  • Ein Jahr Berufsausstieg, um meine Mutter (bis zu ihrem Tod ) bei mir zu Hause zu pflegen
  • Arbeit als freiberufliche PTA in Apotheken und als Dozentin für Pharmakologie an der Hochschule Fresenius
  • Arbeit im medizinischen Bereich
  • Vorbereitung zur HP-Prüfung, weitestgehend als Autodidakt
  • Erlaubnis zur Ausübung des Heilpraktiker-Berufs