Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich mit Ernährung und seit 25 Jahren mit orthomolekularer Medizin.
Anfangs war der „Naturarzt“ eine meiner wichtigsten Informationsquellen, später kamen neben dem Internet Schulungen in der Apotheke und bei Firmen wie Mitocare oder Beratern wie Jay Feldman und Dr. Mercola hinzu. Außerdem widmete ich mich intensiv dem Selbststudium von Nährstofftabellen, Fettsäureprofilen und PRAL-Listen. Auch die Bücher von Dr. Michael Nehls sind für mich eine wichtige Arbeitsgrundlage.
Der wichtigste Faktor war und ist immer noch für mich das Prinzip des Minimums (analog dem Liebigschen Minimumgesetz aus dem Pflanzenreich):
„Wie gut ein System läuft ist immer abhängig vom ‚Minimumfaktor‘ – dem knappsten Nährstoff.“
Wenn dem Körper ein wichtiger Baustein fehlt, dann geht es an dieser Stelle einfach nicht weiter – egal, was man sonst noch an gesundheitsfördernden Maßnahmen anwendet. Ich sage bewusst nicht „heilenden“ Maßnahmen, denn ich bin der festen Überzeugung, dass der Mensch sich selbst heilt, nicht der Therapeut oder die Therapie, wie es Hippokrates von Kos gesagt haben soll:
„Medicus curat, natura sanat“ – „der Arzt therapiert, die Natur heilt“.
So sehe ich meine Aufgabe darin, herauszufinden, was fehlt, und was die beste Möglichkeit ist, dem Patienten Präparate vorzuschlagen, mit denen er diese Bausteine zuzuführen kann – Selbstverständlich unter Berücksichtigung des Maximumgesetzes, denn auch zu viel ist eine Belastung für den Organismus.